Der Walhai ist einer der sanftesten Giganten der Welt. Rhincodon typus, ein langsam schwimmender Filtrierer, hält derzeit den Rekord für die größte Fischart der Welt. Walhaie können unglaubliche Längen von bis zu 40 Fuß erreichen und bis zu 20 Tonnen wiegen. Trotz seiner beängstigenden Größe besteht die Nahrung des Walhais hauptsächlich aus Plankton. Im Gegensatz zu den meisten ihrer gefürchteten Vettern nutzen Walhaie eine Methode, die als Filterfressen bezeichnet wird, um ihre Beute zu fangen. Sie schwimmen mit weit geöffnetem Maul (fast einen Meter!), um große Mengen ihrer winzigen Beute zu fangen. Der Walhai ist nur eine von drei Haiarten, die sich durch Filtration ernähren.
Der Walhai hat einen abgeflachten Kopf mit einer stumpfen Schnauze und einem riesigen Maul. Sie sind leicht an ihrer unglaublichen Größe und an ihrer Färbung zu erkennen. Der Rücken und die Seiten des Walhais sind grau oder braun, der Bauch ist weiß. Sie sind jedoch für ihre weißen Flecken und die hellen vertikalen und horizontalen Streifen auf dem Rücken bekannt.
Diese Meeresriesen leben in tropischen und warm-gemäßigten Meeren. In der Regel schwimmen sie allein durch die offenen Ozeane, obwohl sie dazu neigen, sich in Gebieten zu versammeln, in denen es viel Plankton oder andere Beute gibt. Das macht sie zu einer Hauptattraktion für Touristen, denn sie sind oft sanft genug, um gefahrlos neben ihnen zu schwimmen. Gebiete wie Oslob, Cebu, sind wegen der hohen Dichte an Walhaien, die an ihren Ufern schwimmen, sehr beliebt. Dies hat sich jedoch in letzter Zeit als nachteilig für die Art erwiesen.
Die große Aufmerksamkeit und der Kontakt, den der Walhai erfährt, hat die Wanderungsmuster durcheinander gebracht und die Dichte der Walhaie in einem sehr begrenzten Gebiet stark erhöht. Angesichts einer stabilen Nahrungsquelle durch diejenigen, die die Tourismusindustrie fördern wollen, neigen Walhaie dazu, in einem bestimmten Gebiet zu bleiben, anstatt die weiten Meere zu durchstreifen. Die Nähe zu großen Booten und folglich zu Schiffsschrauben hat zu einer hohen Sterblichkeitsrate des sanften Riesen geführt. Da der Walhai von der IUCN derzeit als „gefährdet“ eingestuft wird, fordern Naturschützer und Umweltwissenschaftler eine bessere Behandlung dieses Tieres.
Trotz der großen Aufmerksamkeit, die der Walhai bei den Touristen genießt, ist erstaunlich wenig über sein Paarungs- und Paarungsverhalten bekannt. Erst in den letzten Jahren wurden sie verstärkt erforscht.
Zum Schluss noch ein paar interessante Fakten: Auf den Philippinen ist der Walhai unter dem Namen Butanding bekannt. In Vietnam wird der Walhai als eine Gottheit namens Cá Ông verehrt, was wörtlich übersetzt „Herr Fisch“ bedeutet.